Premium Partner von
Zurück

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Wärmepumpen beziehen ca. 75% Ihrer Heizleistung aus der Umwelt. Die bekanntesten Wärmequellen sind Luft, Erdreich und Grundwasser. Um diese kostenfrei Wärme aus der Umwelt nutzbar zu machen, beziehen Wärmepumpen lediglich einen kleinen Anteil Strom für ihre Pumpe und den gesamten Antrieb. Die technischen Rahmenbedingungen, regulatorische Vorgaben und zu erwartende Kosten geben Entscheidungshilfe, ob die Energie der Luft, Erde oder dem Wasser entzogen wird.

Ein umgekehrtes Kühlschrank-Prinzip

Bei einer Wärmepumpe wird dem Außenbereich (Luft, Erde und Wasser) die Wärme entzogen und als Heizenergie im Haus dann über die Heizflächen abgegeben.

Wärmepumpen: eine ausgereifte Technik!

Eine Wärmepumpen-Heizungssystem besteht aus drei Bestandteilen: der Umwelt als Wärmequelle, ,  der wird die benötigte Energie entzogen; dem Wärmepumpen-Kernsystem, dies macht Umweltwärme effizient nutzbar; sowie dem Speicher und Wärmeverteilsystem , das verteilt die gewonnene Energie ( Wärme) im Haus. Der gesamt Prozess kann als 3 Phasen Modell gesehen werden:.

Phase 1: Wärmegewinnung aus der Umwelt

In der Wärmequellenanlage zirkuliert beispielsweise eine Flüssigkeit, häufig eine Sole. Die Sole nimmt die Wärme aus der Umwelt, z.B. aus dem Erdreich oder auch aus dem Grundwasser, auf und liefert diese zur Wärmepumpe. Eine anderes System sind Luft-Wärmepumpen. Diese saugen über einen Ventilator die Umgebungsluft (draußen) an, so wird  der Wärmepumpe die Umgebungswärme der Luft zuführt.

Phase 2: Nutzung der zugeführten Umweltwärme

In der Wärmepumpe befindet sich ein geschlossener Kreislauf (wie im Kühlschrank), in dem ein „Kältemittel“ zirkuliert. In diesem Kreislauf, wird die zuvor gewonnene Umweltenergie auf das Kältemittel übertragen, beispielsweise bei Luftwärmepumpen erwärmt so die Außenluft das Kältemittel.  Mit Hilfe eines Kompressor wird dann das Kältemittel weiter transportiert und so erhöht sich das Temperaturniveau des jetzt gasförmigen Kältemittels, es wird heißer. In einem weiteren Schritt gibt das unter Druck stehende heiße, gasförmige Kältemittel seine Wärme wieder ab. Danach wird das Kältemittel wieder flüssig und wird wieder zum Anfang des Prozesses des Kreislaufes zurückgeführt.

Phase 3: Beheizung

Im Haus befindet sich das Speicher und Wärmeverteilsystem. Im Wärmeverteilsystem befindet sich als Medium zum Heizen Wasser (Heizungswasser), dies nimmt die Wärme, die der Kreislauf mit dem Kältemittel in dem Wärmepumpensystem abgibt, auf und stellt diese über einen Warmwasserspeicher bzw. Heizungspufferspeicher dann dem Gebäude über das Verteilsystem (Heizkörper oder Fußbodenheizung), zur Verfügung.

Brennstoffzellenheizung als Alternative?

Wusstest Du, dass eine Brennstoffzellenheizung gleichzeitig Wärme & Strom produziert?
Prüfe hier, ob eine Brennstoffzellenheizung besser zu Dir passt und, wie Du unabhängiger von steigenden Stromkosten wirst, bis zu 1.200 € Stromkosten, bis zu 1 Tonne CO2 sparen kannst und Fördermittel bis zu 11.200 € erhältst.

Zurück

Das könnte Dich auch interessieren:

Beratung

Zu welchem Thema möchtest Du beraten werden?