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Wieviel Strom verbraucht eine Wärmepumpe wirklich?

Hierbei hilft die Betrachtung der Energiekosten Strom  im Vergleich zu Gas unter Zuhilfenahme der  Effizienzzahl der Wärmepumpe, auch Jahresarbeitszahl (JAZ) genannt.

Die Effizienzzahl der Wärmepumpe, auch  Arbeitszahl bzw. Jahresarbeitszahl (JAZ) genannt, ist das Maß für die die wirtschaftliche Effizienz der Wärmepumpe. Dies JAZ bildet  das Verhältnis zwischen aufgenommener / zugeführter Energie (Strom) und der daraus produzierten Heizwärme dar – das wird auf ein Jahr als Betrachtungszeitraum bezogen. Für eine real berechnete JAZ müssten beide Kennzahlen über 1 Jahr gemessen werden, das ist so nicht für jedes System umsetzbar. Des Weiteren wird die Jahresarbeitszahl auch von den Gegebenheiten des jeweiligen Gebäudes beeinflusst und vom individuellen Nutzerverhalten. Um die JAZ im Vorhinein doch berechnen zu können hat man sich statistische Daten zur Hilfe genommen und ein Berechnungsverfahren dafür entwickelt – dies ist in der DIN 4650 dokumentiert- so kann ein gut angenäherte JAZ berechnet werden.

Diese Jahresarbeitszahl geben die Hersteller – wie auch der BWP (Bundesverband für Wärmepumpen) in Ihren technischen Dokumentationen an.
Was heißt das jetzt? Eine Jahresarbeitszahl von 2 bedeutet, dass aus 1 kWh zugeführter Energie (Strom) 2 kWh Wärmeenergie erzeugt wird, bei einer Jahresarbeitszahl von 4 bedeutet das, dass aus 1 kWh zugeführter Energie (Strom) 4 kWh Wärmeenergie erzeugt wird.

Derzeit beträgt der durchschnittliche Strompreis rund 30 Cent pro kWh und der Gaspreis rund 7 Cent pro kWh. Setzt man diese Werte in die Rechnung ein, ergibt sich eine Mindest-Arbeitszahl von 4,3. Das wäre dann gegenüber einer effizienten Luft-Wasser Wärmepumpe mit ca. 4 als JAZ etwas zu anspruchsvoll.

Mit einem Wärmepumpenstromtarif zum Beispiel mit einem Mittelwert von 25,29 ct. ist die Wärmepumpe mit 6,325 ct für den eingesetzten Strom je kWh Wärme zu Gas wettbewerbsfähig. Bei nahezu gleichen Kosten je kWh bleiben die Energiekosten nahezu gleich, da der Wärmebedarf gesamt dann die entscheidende Größe ist. Und dieser bleibt im Regelfall von Jahr zu Jahr gleich.

Das sieht bei einem Vergleich zu einem Brennstoffzellenheizgerät dann nicht so vorteilhaft aus, da diese Strom selbst produziert und da zu deutlich niedrigeren Kosten.

Weiterhin zu beachten ist, dass bei Luftwärmepumpen die Energieeffizienz bei niedrigen Temperaturen unter 0°Celsius sinkt, der Stromverbrauch steigt an, bei sehr kalten Tagen – bei vielen Systemen unter ca. -7°Celsius wird dann zusätzlich ein Heizstab zum Erreichen der notwendigen Wärmeleistung eingesetzt, auch das benötigt zusätzlich Strom unter erhöht die Energiekosten. Das ist in der Berechnung mithilfe der JAZ berücksichtigt.

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